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Im Nachfolgenden nun Fragen, die seit dem Start des Projektes sehr häufig gestellte wurden. Wer der Meinung ist, dass hier weitere Fragen und Antworten mit aufgenommen werden sollten kann sich hier an die Moderatoren wenden.Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Was das Erkenntnis - Projekt? Ein Podium von Menschen, verschiedenen Alters und sozialer Herkunft für andere Menschen zum dem Zweck, sich beim Gewinnen von Erkenntnis gegenseitig zu helfen. Nein. Steht auch keine dahinter 3. Wie lange gibt es das Projekt? Seit immer schon. Die ganze Welt ist ein Erkenntnis-Projekt. Im Internet seit Anfang 1997 unter wechselnden Bezeichnungen. So viele wie jeweils mitarbeiten wollen. Einige arbeiten ständig mit, andere kommen gelegentlich vorbei. 5. Erkenntnis nannte sich einst eine christliche Ketzerbewegung. Ist Erkenntnis eine christliche Sekte? Gnosis (= Erkenntnis) ist keine christliche Ketzerbewegung, sondern Christen und Erkenntnis haben sich beide aus der Lehre Jesu entwickelt. Zuerst kam die Erkenntnis. Die war in ähnlicher Weise offen wie dies Projekt. Das stammt aber nicht von den alten Philosophenschulen ab, sondern hat sich aufgrund neuer Erfahrungen so organisiert. 6. Gnostiker sind Pessimisten und verachten die Welt und die Menschen. Ist das richtig? Nein. Selbstverachtung ist eine sehr dumme Sache. 7. Gnostiker meinen, diese Welt sei eine Schöpfung des Teufels. Dies war in der Antike ein Versuch, das Unvollkommene zu erklären. Da wir wissen, es gibt ein „Böses“ nicht, kann es auch keine Welt geschaffen haben. Alles Böse rührt aus dem Nichtwissen über Zusammenhänge her. Das kann man durch Erkenntnis der Zusammenhänge ändern. 8. Welche Regeln sind hier zu beachten? "Was ihr hasst, das tut nicht" (Thomasevangelium) Gilt aktiv wie passiv. Ansonsten siehe Regeln für das Projekt. 9. Was ist das denn nun: Erkenntnis? Verstehen, warum es Menschen, Welt und Universum gibt und warum sie sind wie sie sind. Dafür geben uns religiöse Welterklärungen nur Hypothesen, aber auch die Wissenschaften können darüber nicht alles sagen, weil sie von ihrem Ansatz her nicht alles wissen können. Man muss die ganze Wirklichkeit mit einbeziehen, nicht nur, was man anfassen und sehen kann, aber damit muss man umzugehen oft erst lernen. Die so genannten Grenzgebiete haben einige Berechtigung, weil sie Teile dieser anderen Wirklichkeit behandeln. Inwieweit sie diese aber auch recht verstehen, ist eine andere Frage. Diese zu entscheiden bleibt strittig, solange wir kein Instrument besitzen, das unbeeinflusst von unserem Dafürhalten die Teile so erkennt und im Verstand so ordnet wie sie tatsächlich geordnet sind. Dies Instrument gibt es aber bereits: die Menschen selbst sind es, indem es ihnen gelingt, sich von der Eingebundenheit in vorgefasste Meinungen und von Wunschdenken freizumachen. Wir können das bewerkstelligen, indem wir uns als Wesen erfahren, die in allen materiellen und geistigen Existenzweisen leben, aber in keiner ausschließlich verwurzelt sind. Um diese Erfahrung zu machen, besitzen wir sogar ein extra Organ: unsere Fähigkeit zu träumen, mit der wir die andere Seite unseres Daseins als Wesen erfahren. Ein anderes wunderbares Instrument ist unser Denken und ein weiteres unser Fühlen. Mit diesen beiden können wir anderen und uns selbst Rechenschaft geben. Wir nehmen die natürliche Fähigkeit des Träumens als Wegweiser so ernst, dass wir nicht versuchen, sie in Theorien zu pressen, sondern wir lassen sie frei sagen, was sie uns sagen will. Erkenntnis ist: die ganze Wirklichkeit zu kennen und den eigenen Platz darin. 10. Was sind die Grundlagen der Erkenntnis? Grundlage der Methode ist die Erfahrung des Einzelnen in Zusammenschau und Austausch mit Anderen. Fachbeiträge (alte wie neue) gelten als "auswertbare Protokolle über Erfahrungen". Auch alte Informationen helfen oft weiter, aber insgesamt ist alles am aktuellen Stand der Dinge zu messen. Die Methode ist erstens Neuem wie Altem, Bewährtem wie Experimentellen offen, zweitens generell diskursiv, drittens stets und durchgehend dynamisch. Eine dogmatische Lehre gibt es nicht, denn existenzielle Dynamik kann man nicht festschreiben. 11. Was ist zu halten von „Esoterik”? Wenn Esoterik fähig wäre, über ihren Theorien frei zu schweben und sie als austauschbare Instrumente aufzufassen, wäre der Weg der Erkenntnis dem nicht fern. Da aber jede esoterische Methode an sich selbst als die absolut richtige glaubt und andere zum Mitglauben anleitet, obgleich jeder im Innersten weiß, dass er nur einen Teil eines unendlichen Gebietes bearbeitet, man sich gegenseitig zwar nicht befehdet, aber auch nicht befruchtet, ist dies Arbeitsgebiet letzthin unergiebig. Man kann sich zuweilen „esoterischer“ Methoden gern bedienen, aber man sollte nicht wie viele Esoteriker das Ganze in einem Teilchen vom Ganzen suchen. Alle Teile gehören zusammen, aber jeder Teil stellt eine andere Facette des Ganzen dar. Es ist alles mit allem verbunden, aber nicht alles gegen alles austauschbar. Vielmehr existiert alles in Verbundenheit für sich. Esoterik ist ein Pool von Versuchen, damit klar zu kommen. Erkenntnis aber ist ein freies Instrument, das je nach Notwendigkeit als Waage, Litermaß und Lineal gleichermaßen dienen kann. 12. Gibt es die Seele und was ist es? Die Seele ist das "Relais" zwischen spirituellem und materiellem Dasein einer Lebensform. Als solche ist sie ein Organ das mit dem Tode des Menschen stirbt. 13. Wer ist verantwortlich für das Geschehen auf der Erde? Keine Person und auch kein Wesen. Alles, was auf Erden geschieht, geschieht durch Prozesse spiritueller wie materieller (struktureller) Art. Aufgabe des Menschen ist es, sich in diese Prozesse verantwortungsvoll einzumischen. Dazu ist es notwendig, dass er sie als das erkennt, was sie sind und was sie sollen. Dazu wiederum ist es notwendig, dass er sich zuerst selbst erkenne. 14. Wer ist für die Schöpfung "Mensch" verantwortlich? Der "Stein, der ins Wasser fiel" lange ehe ein Mensch wurde. Der Mensch wurde nicht geschaffen, sondern er hat sich entwickelt. Allerdings ist das Phänomen Mensch gerade von der spirituellen Seite betrachtet ein unumgängliches. Materiell ist es bezeichnenderweise gar nicht nötig. Der Erde ginge es besser ohne uns aber um dessentwillen was der Mensch werden soll entstand ein Universum das sollte uns über unsere Rolle als Menschen zu denken geben und uns vielleicht von manchen Dummheiten wie Kriegen und dergleichen abhalten. |





