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 Die aufgeführten Begriffe sind nicht immer vordergründig gnostische Spezialbegriffe. Desgleichen sind die angeführten Artikel nach Notwendigkeit erstellt, also nicht immer bewußt kurz gehalten. Stichworte, die an anderer Stelle ausführlich behandelt werden, sind durch  und Fettdruck gekennzeichnet. Bei der Behandlung allgemeiner Themen haben wir uns nicht immer an die gängigen Versionen gehalten wenn dies nicht zweckdienlich erschien. Bei im Projekt näher ausgeführten Problemen finden Sie ebenfalls einen Hinweis darauf.
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Wichtige Begriffe
Lehrer - in der modernen Gnosis Bezeichnung für Menschen, die den gesamten Komplex überschauen und Auskunft zu geben vermögen. Die Wiedergeburt ist Voraussetzung für die Arbeit als Lehrer. Daher sind Lehrer auch nicht besonders zahlreich vertreten, es wäre aber recht und lieb, wenn sich auch ihre Zahl vermehrte. Dabei ist die Arbeit eines Lehrers sehr vielfältig - sie reicht von der existentiellen Bewährung bis zur theoretischen Arbeit. Daneben kann er alles tun, was ihm sonst noch zu tun beliebt, also auch neue "Unterweltsfahrten" unternehmen oder sich selbst ein anderes Persönlichkeitsprofil geben. Ein Lehrer ist also nicht vergleichbar einem esoterischen oder sonstigen spirituellen Lehrer, der eine einmal gefundene Weisheit auf möglichst viele Köpfe zu verteilen sucht. Er ist eher einem akademischen Lehrer vergleichbar, der, während er anderen Auskunft gibt, selbst weiter forscht. Und die Wiedergeburt ist in dieser Hinsicht eher einer Habilitation vergleichbar als einer Ordination. Er weiß Bescheid in seinem Revier und er kann weitergeben, was er weiß und weil er Bescheid weiß, gibt er es in Worten wieder, die ein Mensch verstehen kann und verstehen soll. Was ihn auch noch von einem religiösen Lehrer unterscheidet - er war auch einmal Schüler und kennt die Stimmungen und Beschwernisse des Bewußtwerdens aus eigener Erfahrung, denn er wurde nicht mit einer besonderen Offenbarung gesegnet, sondern hat sich wie jeder andere seine Möglichkeiten erarbeiten müssen und muß sie sich strenggenommen auch immer wieder neu erarbeiten.
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Licht - einer der gnostischen Zentralbegriffe. In der späten Gnosis eine Art von örtlicher Paradiesvorstellung, da der Eintritt ins Licht als ein Ereignis begriffen wurde, das dem Gnostiker erst nach dem Tode zuteil wird. In der ursprünglichen Gnosis einmal eine kosmische Region, mit uns bekannten materiellen Strukturen völlig inkompatiblel, dann aber ein Zustand, eine Befindlichkeit des - lebendigen - Gnostikers, der nach dem Tode überhaupt nicht mehr erreicht werden konnte, da man die dazu notwendigen Schritte nur im Leben tun kann. Die heutige Esoterik hat den geographisch untersetzten Begriff der späten Gnosis für sich entdeckt und ihn zum Objekt eines regelrechten Lichttourismus gemacht, bei der es weniger darauf ankommt, den Zustand zu erreichen als darauf "einmal dagewesen" zu sein. Infolge der strukturellen Inkompatibilität kommt es dabei gehäuft zu Ohnmachtsanfällen. Das christliche Verständnis deckt sich mit der spätgnostischen Paradiesidee. So auch im Johannesevangelium und in den paulinischen Briefen.
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